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Schwimmen ist der ideale Ausgleich im Winter für Radfahrer, die nach einer geeigneten sportlichen Alternative suchen, aber dennoch fit bleiben wollen. Es ist ein Ganzkörpertraining, das muskuläre Disbalancen ausgleicht.

Schwimmen verbrennt Kalorien

Schwimmen verbessert neben der Ausdauer vor allem die Koordination von Armen und Beinen. Durch den Wasserwiderstand und den Umstand, dass bei der Bewegung sehr viele Muskeln beansprucht werden, hat man beim Schwimmen einen sehr hohen Kalorienverbrauch. Vor allem der beim Radfahren sehr wenig beanspruchte Oberkörper wird beim Schwimmen trainiert.

Schwimmen ist Techniksache

Neben dem rhythmischen Zusammenspiel von Armen und Beinen ist beim Schwimmen die Atemtechnik wichtig. Kraulschwimmen ohne richtige Technikschulung kann sehr ineffektiv sein.

Tipp: Vor allem im Winter gibt es zahlreiche Schwimmkurse für Anfänger. Nach ein paar Einheiten erlernst du Basisbewegungen und kann selbstständig mit der richtigen Technik schwimmen.

Schwimmen ist vielseitig

Brust-. Rücken-, Kraul- und Delphinschwimmen sind die vier Schwimmstile. Für Anfänger ist Brustschwimmen der ideale Einstieg, um im Wasser die Muskeln aufzulockern und ein erstes Gefühl für das nasse Element zu entwickeln.

Ambitionierte Sportler setzten auf Kraulschwimmen und auf das Rückenschwimmen für das Rückentraining. Verschiedene Atemtechniken, Rollwenden, Beintempi, Gleitphasen, Armtechnik und Wasserlage sind Begriffe, mit denen man sich befassen sollte.

Delphinschwimmen macht richtig gelernt sehr viel Spaß und ist die Draufgabe für ein allumfassendes Schwimmtraining.

Trainingstipps für deine Schwimmeinheit

Um die Technik gut zu lernen, sollten mindestens zwei Schwimmeinheiten in der Woche absolviert werden. Eine Schwimmeinheit beginnt nach einer Aufwärmphase (Schwungübungen) mit einem Technikteil, der von dem Schnelligkeit- oder Ausdauerteil gefolgt wird.

Beispiel Schwimmeinheit

  • 10 Längen à 25m (250m) aufwärmen (am Beckenrand mit Schwungübungen, kurzes, dynamisches Dehnen)
  • 10-20 Längen à 25m Techniktraining (nur Beine schwimmen, Arm-Beinkoordination, Atemübungen)
  • 10 Längen à 25m abwechselnd eine Länge schnell / eine Länge langsam mit je 10 Sekunden Pause
  • 64 Längen à 25m (1600m) Ausdauerschwimmen (Kraulen / Rückenschwimmen im Wechsel)
  • 8 Längen à 25m (200m) ausschwimmen (Brust)

Fazit

Schwimmen macht für Radfahrer absolut Sinn. Allerdings sollte, ernsthaft betrieben, ein professioneller Trainer auf die Technik schauen. Die Ausrüstung ist im Vergleich zum Radfahren relativ simpel und kostengünstig. Ist Schwimmen einmal erlernt und macht Spaß, dann ist dein erster Triathlon vielleicht auch nicht mehr weit.

Wie hältst du dich im Winter fit für die Fahrradsaison?

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Andreas Streif

Andreas Streif

Andreas Streif ist im Bereich Creative Marketing tätig und betreibt die Firma www.myrunningcoach.at. Als Sportwissenschaftler, mehrfacher Ironman und Marathonläufer gibt er sein Wissen als Experte im Blog www.myrunningcoach.at/blog weiter und trainiert zahlreiche Athleten.
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