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Andreas, der für den Bikemap Blog schon viele spannende Blogposts zu den Themen Radpflege, Sicherheit am Rad, ergänzende Workouts und vielem mehr verfasst hat, hat nun auch trotz anfänglicher Skepsis gegenüber Navigationshilfen die Bikemap App getestet.

„Ich bin ja eher der Typ, der beim Radfahren keine Navigation verwendet, sich die Straßen entlang treiben lässt und schaut, wo es ihn hinführt. Das Handy brauche ich prinzipiell auch nicht beim Radfahren und wenn, dann nur zur Sicherheit für einen Notruf oder um bei einer Panne einen Hilfe zu rufen. Somit war das Thema Rad-App ziemliches Neuland für mich und auch die Skepsis war ein bisschen da. Allerdings bin ich eines Besseren belehrt worden.“ 

Warum? Das lest ihr in dem folgenden Testbericht der Bikemap App.

 

Hardfacts zum Test

  • Ort: Wien
  • Smartphone: Huawei P10lite
  • Streckenprofil: flach bis hügelig
  • Distanz: 52 km
  • Höhenmeter: 600 hm
  • Dauer: 1h 30min
  • App Version: Gratis ohne Premium Funktionen

Installation & Start

Nach der einfachen Installation der App über den Play Store auf meinem Android Phone ging es nach einer kurzen Registrierung (ich habe es gleich über Facebook gemacht) auch gleich los. Wenn man die App öffnet, kommt man auf den Startscreen. Hier werden die Routen in deiner Nähe angezeigt.

„Sehr cool, dass hier neben den populären Routen auch nach flachen, hügeligen, bergauf und bergab Routen gegliedert wird!“

Der blaue Button am unteren Bildrand führt dann auch schon zur Navigation, wo man ganz einfach zu seinem Ziel navigiert wird – Navigation mittels Ansage, intelligentes Rerouting und Aufzeichnung inklusive – bei meiner Ausfahrt habe ich allerdings nur das Tracking verwendet und meine Ausfahrt aufgezeichnet. Blauer Button, und los geht’s!

Während der Fahrt

Mein Einsatzgebiet war bei der Ausfahrt eine Straße bei hügelig-flachem Terrain, wobei ich mit dem Rennrad unterwegs war. Du kannst das Handy entweder verstauen (z.B. Trikottasche) oder per Halterung am Rad montieren. Die Aufzeichnung funktioniert auch, wenn das Display aus ist. Die Navigation mittels Karte hat mich schon beeindruckt. Das kenne ich nur von teuren Radcomputern. Allerdings musst du dir dann vorher teilweise die Karten downloaden.

Somit hatte ich Dauer, Geschwindigkeit und Entfernung sowie eine Navigationskarte ständig auf dem Display. Was braucht man mehr? Einmal tippen und du kannst dir anstatt der Karte zusätzlich die Uhrzeit, Aufstieg-Abstieg, Höhe (plus Profil) und deine Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigen lassen. Bei Pausen kann die Aufzeichnung einfach gestoppt und bei Start wieder aufgenommen werden. Bei beendeter Ausfahrt einfach auf die grüne Zielflagge tippen und fertig.

Tipp: In der Premium Version sind auch Offline Maps für die Offline Navigation möglich. Ideal also, um auch im Urlaub im Ausland immer zu wissen, wo du bist.

Aufzeichnung ansehen

Nach deiner Ausfahrt kannst du ganz bequem deine Aufzeichnung unter Meine Routen ansehen und die Ausfahrt analysieren oder auf der Karte inkl. Höhenprofil anzeigen lassen. Auch das Hinzufügen von Routenbildern ist möglich. Ein Like-Button und die Möglichkeit, Freunde zur Tour einzuladen, ist ebenfalls inkludiert.

Tipp: Und falls du deine Route nochmals fahren möchtest, aber nicht mehr weißt, wo diese war, dann ist das mittels Navigation der App einfach möglich. Sehr cool finde ich, dass man beim die App einfach nur dazu verwenden kann, um eine Ausfahrt aufzuzeichnen und dann beim nächsten Mal die Route, die einem gefallen hat, wieder abfahren kann.

Auf der Online-Plattform www.bikemap.net hast du sogar noch mehr Funktionen bei der Nachbereitung der Route:

🚲  Social Media Teilen-Funktion

🚲  Export von GPX Daten

🚲  Quellcode für Einbindung in die eigene Webseite

🚲  Kommentarfunktion

🚲  Anzeige von Radwegen und einer Heat-Map in der Karte

„Ganz besonders cool in der Online-Version finde ich, dass man die Route im Nachhinein bearbeiten kann. Wenn man vergessen hat, die Aufzeichnung zu starten, dann kann man dies nachträglich online tun.“

Fazit

Ich war am Anfang der Verwendung einer App beim Radfahren eher skeptisch gegenüber eingestellt. Jetzt bin ich ein absoluter Fan geworden, die App auch beim Radfahren öfters zu verwenden. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass die App sehr unkompliziert ist. Sie ist einfach aufgebaut und verständlich. Offensichtlich wurde bei der Entwicklung auf die User Experience geschaut und die App hat das, was man braucht. Auf der Online-Plattform glänzt Bikemap dann mit vielen nützlichen Zusatzfunktionen.

Ich finde es toll, dass die Aufzeichnung so gut funktioniert und man auch seine eigenen Routen wieder nachfahren kann. Vor allem ist es möglich, vorher Routen anzulegen, die man dann abfährt.

 

Wie sind deine Erfahrungen mit der kostenlosen Bikemap App? 🚴🏼‍♂️

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Andreas Streif

Andreas Streif

Andreas Streif ist im Bereich Creative Marketing tätig und betreibt die Firma www.myrunningcoach.at. Als Sportwissenschaftler, mehrfacher Ironman und Marathonläufer gibt er sein Wissen als Experte im Blog www.myrunningcoach.at/blog weiter und trainiert zahlreiche Athleten.
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