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Fatbikes sind in den letzten Jahren sehr beliebt geworden, jedoch gibt es sie schon seit den Achtziger Jahren. Die Möglichkeit jedes Terrain bezwingen zu können, zieht Profibiker wie Hobbyfahrer an. Vor einigen Tagen haben wir auf unserer Facebook-Seite ein Video über Fatbikes geteilt und unsere Online-Community war begeistert! Du hast noch nie von Fatbikes gehört? Keine Sorge, wir haben hier die wichtigsten Infos für dich gesammelt!

Fahren auf jedem Terrain

Anders als mit gewöhnlichen Mountainbikes kann man mit Fatbikes (auch liebevoll Fatties genannt) selbst die verschneitesten Pfade, die weichsten Wiesen und die rutschigsten Waldwege befahren: Die Reifen sind fast doppelt so breit wie die eines normalen Rads, bei dem die Reifenbreite etwas mehr als 5 Zentimeter beträgt. Daher kommt auch der Name ‚Fatbike‘.

Dank der extra dicken Reifen können Fatbikes jede Oberfläche befahren und ermöglichen Radfahrern, ihre Balance in allen Situationen zu halten. Die zusätzliche Reifenbreite macht Bikern das Befahren von unebenem Terrain einfacher.

Mehr Grip durch weniger Druck

Ein weiterer Unterschied ist, dass Fatbikes bei sehr geringem Reifendruck (0,7 Bar) gefahren werden, während ein normaler Radreifen zwischen 1 bis 5 Bar benötigt. Der niedrigere Reifendruck gibt dem Reifen mehr Grip, da der Reifen mehr von der Oberfläche berührt, was die Fahrt stabiler gestaltet. Dieser Vorteil ist besonders erkennbar, wenn man auf Schnee und Schmutz oder sogar bergauf fährt.

Obwohl viele Fatbikes ungefedert sind, absorbieren die Reifen Stöße, die beim Fahren über unebenes Terrain entstehen.

Kosten abwägen

Natürlich ist das alles mit Kosten verbunden: Die Preise für hochqualitative Fatbikes betragen zwischen €1500 bis €5000, obwohl es billigere Modelle auch ab €400 gibt. Außerdem benötigen die größeren Reifen breitere Rahmen und Radgabeln, die die Fatbikes schwerer als herkömmliche Mountainbikes machen. Schwerere Modelle wiegen bis zu 17 Kilogramm, während leichtere Fatties (je nach den verwendeten Materialien) auch nur 10 Kilo wiegen können. Das Gewicht des Fatbike spiegelt sich auch in seinem Preis wieder, wobei die teureren Modelle normalerweise weniger wiegen. Aber keine Sorge, Fatbikern ist es viel wichtiger, Spaß zu haben, als das leichteste Rad zu besitzen!

Bist du schon einmal mit einem Fatbike gefahren? ❄️

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Hannah Jachim

Hannah Jachim

Hannah ist begeisterte City-Bikerin und Geographiestudentin. Sie genießt es, bei der Recherche von neuen Radregionen und Themen für den Blog immer wieder etwas Neues zu lernen.
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