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Endlich machen sich die ersten Frühlingsanzeichen bemerkbar (zumindest im Bikemap Büro hier in Wien). Die Tatsache, dass die Radsaison gerade begonnen hat, ist sehr aufregend, aber macht auch die Radfahrer nervös, die die Wintermonate nicht damit verbracht haben, an ihren Zielen für das Frühjahr oder den Sommer zu arbeiten. Die gute Nachricht ist, dass die Saison bis Ende September dauert – du hast also genug Zeit, um deine Ziele zu erreichen.

Hier sind ein paar Tipps für einen erfolgreichen Übergang in den Frühling! ☀️

1. Nimm’s locker

Schon einmal den Begriff „Frühjahrsknie“ gehört? Er beschreibt die Knieschmerzen, die viele Radfahrer in den ersten paar Monaten des Jahres erleiden, wenn sie im März, April und Mai auf einmal sehr viel trainieren, weil sie Angst davor haben, dass sie in den vorangegangenen Wochen nicht genug für ihre Fitness getan haben. Das Trainingsausmaß oder die Trainingsintensität zu schnell zu erhöhen, kann zu Verletzungen führen – und diese Verletzungen können dich in deinem Trainingsplan viel weiter zurückwerfen als wenn du nur ein bisschen hinter deinem Plan nachhinkst. Also geh’s locker an!

 

2. Verschiebe deine Ziele, wenn es sein muss

Dieser Tipp ist vor allem für diejenigen, die ihre Ziele durch langsames und stetiges Aufbauen erreichen wollten, aber feststellen mussten, dass sich das nicht mehr ausgehen wird. Wenn man nicht genug geradelt ist, könnte es hilfreich sein, die Ziellinie ein bisschen zu verschieben – setz dir ein neues, ähnliches Ziel, das du bis zu einem späteren Zeitpunkt erreichen kannst. Aber stell sicher, dass du deine Zeile immer herausfordernd sind!

 

3. Nur dein eigener Fortschritt zählt

Wenn man regelmäßig mit einer Gruppe von Radfahrern unterwegs ist, darf man nicht vergessen, dass unterschiedliche Fähigkeitenlevels einfach normal sind. Nur, weil dein Freund auf einmal 2x so schnell auf einen Hügel kommt als du oder jedes Ziel vor dir erreicht, heißt das nicht, dass du schlechter geworden bist. Es kann einfach sein, dass dein Freund während des Winters mehr als du trainiert hat.

Zuallererst: Mach deinem Freund ein Kompliment. Jeder hört gerne, dass er seine Sache gut macht! Dann vergleiche deinen aktuellen Stand mit vergangenen Leistungen – dein Bikemap Trainingstagebuch in deinem Profil eine tolles Feature, um  deine Leistungen aufzuzeichnen. Zu guter Letzt: Lass dich von deinem Freund inspirieren – finde heraus, was er anders als du macht und mach’s ihm nach! Du schaffst das!

 

4. Mach dein Rad startklar

Es geht hier nicht nur um dich! Dein Rad und du werdet gemeinsam die Ziele für den Frühling und Sommer erarbeiten, also mach dich an die Arbeit. Putz dein Rad und tausche wichtige Teile aus, bevor du dich zu Rad-Events anmeldest oder eine Tour startest und die längste Ausfahrt deines Lebens unternimmst. Überprüfe die wichtigsten Teile: Bremsen, Reifen und Seilzüge.

 

5. Der Zwiebel-Look bringt’s

Das Wetter ist im Frühling leider meistens noch sehr wechselhaft. Manchmal regnet es, und 10 Minuten später scheint wieder die Sonne. Stelle sicher, dass du angebrachte Kleidung trägst und wasserdichte Ausrüstung bei dir hast. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung! Wir empfehlen den Zwiebel-Look.

 

6. Genieß die Fahrt

Verdienst du dein Geld mit Radfahren? Wenn nicht, dann ist es vermutlich gut, daran zu denken, dass eine gute Leistung zu bringen zwar etwas ist, was dir wichtig, aber nicht unbedingt notwendig ist. Radfahren soll Spaß machen. Wenn man zu viel Druck auf sich selbst ausübt, wird man nur gestresst. Hab Spaß damit, neue, tolle Routen in deiner Nähe mit der Bikemap App zu entdecken und genieß einfach die Fahrt.

 

Ab auf’s Rad! ☀️

Happy Cycling! 🚴

Hannah Jachim

Hannah Jachim

Hannah ist begeisterte City-Bikerin und Geographiestudentin. Sie genießt es, bei der Recherche von neuen Radregionen und Themen für den Blog immer wieder etwas Neues zu lernen.
Hannah Jachim