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Natürlich wird das Fahren auf den gewohnten Routen zuhause irgendwann einmal zur Routine. Was also tun, wenn dich das Fernweh wieder packt? Ganz einfach: den nächsten Radurlaub planen. Mithilfe einiger toller Routen, die von der Federação Portuguesa de Ciclismo erstellt wurden, möchten wir heute eine aufstrebende Radregion am südlichsten Ende Portugals vorstellen – die Algarve.

Überblick über die Region

Wer im Frühjahr und Herbst den kalten Temperaturen zuhause entfliehen möchte, wird sich in der Algarve wohl fühlen: Von Januar bis März herrschen milde Temperaturen von bis zu 19°C vor – ideal für ausgiebige Radtouren! Auch die Zeit von April bis Juni und von September bis November ist gut zum Radfahren geeignet. Nur in den heißen Sommermonaten ist die Region nicht nur durch hohe Temperaturen, sondern auch durch Touristenströme gekennzeichnet, die Radfahren zu einer mühsamen und schweißtreibenden Angelegenheit machen.

Aufgrund des relativ flachen Terrains (der höchste Punkt der Region ist Fóia mit 902 Metern Seehöhe)  bietet die Algarve Routen jeglichen Schwierigkeitsgrades und ist somit für Amateure wie Profis als Radreiseziel geeignet. Insbesonders schön ist die etwa 155 Kilometer lange Südküste, an der nicht nur malerische Strände, sondern auch viele Kalksteinhöhlen und -grotten liegen, die sich mit dem Rad gut erreichen lassen.

Genieße das Radfahren an der Küste

Wähle aus einer Ansammlung von Küsten-Radwegen, die am Meer entlang führen und dich mit einer kühlen Brise abkühlen. Auch einen offiziellen Eurovelo-Algarve-Route führt die Südküste entlang und es ist somit ein Leichtes, vom Osten der Region in den Westen zu radeln. Auf dem Weg werden außerdem kleine Dörfer durchfahren, bei deren Besuch sich die Beine wieder erholen können.

Fordere dich auf hügeligen Etappen heraus

Zwar mag die höchste Erhebung der Algarve nur 902 Meter betragen, dennoch gibt es viele Routen, auf denen die Ausdauer der Waden ordentlich gefordert ist. Für Mountainbiker bietet sich insbesondere das Monchique-Gebirge an, in dem vor allem Freerider auf ihre Kosten kommen. Auch die Fahrt auf den Barranco do velho nach Querença ist beliebt und eine war schon oft eine Strecke des Volta ao Algarve.

Entdecke die kulturellen Besonderheiten und Geschichte der Region

Wer sich einmal am Meerblick satt gesehen hat, kann sich weiter ins Landesinnere aufmachen. Zwei eher städtisch geprägte Siedlungen sind Armação und Quarteira. Nach dem Durchfahren dieser befindet sich in Richtung Silves eine historische Sehenswüdigkeit: Die Burg von Silves. Neben der Burg gibt es auch viele römische Villen, die es zu besichtigen gilt. Die Stadt Lagos hat außerdem ein historisches Zentrum, in dem man nach einem anstrengendem Tag im Sattel entspannen kann.

Durchfahre atemberaubende Naturlandschaften

In der Nähe des Vale do Lobo befindet sich eine Gruppe von Inseln, die durch Kanäle mit dem Meer verbunden ist und Ria Formosa genannt wird. Dieses Inselsystem war früher ein Naturpark und ist dafür bekannt, ein Brutplatz für verschiedenste Vogelarten zu sein. Die unberührten Strände der westlich gelegenen Region Costa Vicentina sind ebenfalls einen Besuch wert.

Mehr Routen von der Federação Portuguesa de Ciclismo durch die wunderschöne Algarven-Region findest du hier! 🌊⛰

Warst du schon einmal in der Algarve?

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Hannah Jachim

Hannah Jachim

Hannah ist begeisterte City-Bikerin und Geographiestudentin. Sie genießt es, bei der Recherche von neuen Radregionen und Themen für den Blog immer wieder etwas Neues zu lernen.
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