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Deine Leistung auf dem Rad hängt von einer Menge an Faktoren ab, wobei deine Fitness wohl der wichtigste Faktor ist. Training spielt dabei eine große Rolle und ein ist ein Grund, warum es auf dem Bikemap Blog schon einen Post über Übungen für bessere Beweglichkeit gibt. Die richtige Ernährung ist aber genauso wichtig wie das Training, da das Essen, das du zu dir nimmst, dir dabei hilft, den Fitnesslevel zu erreichen, den du benötigst, um der beste Radfahrer oder die beste Radfahrerin zu werden, der/die du sein kannst.

Woraus setzt sich eine gesunde Ernährung zusammen?

Kurz zusammengefasst ist die richtige Ernährung einfach nur nährstoffreich und ausbalanciert. Das inkludiert mindestens eine nicht zu kleine Menge an Protein – Hühnerbrust und Rindfleisch – bei jeder Hauptmahlzeit, egal ob beim Frühstück oder beim Abendessen. Protein ist extrem wichtig, sodass Healthline es als den König der Nährstoffe bezeichnet. Protein ist besonders wichtig für den Muskelaufbau und für die Erholung deiner Muskeln; weiters ist es der Makronährstoff, der dich am vollsten macht und dich dadurch davor bewahrt, zu viel zu essen. Eine gesunde Ernährung bedeutet auch, Gemüse und Obst zu sich zu nehmen, die dich mit der notwendigen Dosis an Vitaminen und Mineralien versorgen.

Um eine ausbalancierte Ernährung zu haben, ist es besonders wichtig, dass du lernst, gerade genug zu essen. Manche Radfahrer glauben, dass viel zu essen die beste Art ist, den Körper mit Kohlehydraten zu befüllen, aber laut dem professionellen Radfahrer Mark Cavendish ist dies nicht der richtige Weg. Eine von Cavendishs Ernährungsregeln ist, nicht zu viel zu essen, da er der Meinung ist, dass eine fein abgestimmte Ernährung alle Bedürfnisse nach Kohlehydraten befriedigt. Außerdem macht Training den Körper ultra-effizient, was die Notwendigkeit, große Mengen an Kohlehydraten zu sich zu nehmen, verkleinert.

Gönn dir Snacks

Im Verlauf des Tages Snacks zu sich zu nehmen, ist hilfreich, solang die Snacks gesund sind. Cavendish präferiert hierbei zum Beispiel Pistazien, was aufgrund deren hohen Proteingehalt Sinn macht. Auch Vitamine und Mineralien sind in ihnen enthalten. Auch Obst und Gemüse eignen sich gut als Snacks. Proteinshakes und Energieriegel sind okay, man sollte sich aber nicht zu sehr auf sie stützen. Stelle außerdem sicher, dass du hydriert bleibst, kurzgefasst, trinke jede Menge Wasser! Trinke mehr vor, während und nach einer besonders intensiven und langen Trainingssession. Du kannst auch Sportdrinks zu dir nehmen, um die Elektrolyte, die du verloren hast, wieder aufzunehmen. Wasser sollte aber immer deine erste Wahl sein.

Mach es wie die Champions

Mach dir keinen Stress, wenn gesunde Ernährung nicht dein Ding ist. Olympiasiegerin Laura Kenny hat einmal in einem BBC-Interview gestanden, dass auch sie „nie wirklich darüber nachgedacht hat, was sie isst“ und dass „Ernährung nicht wirklich ein großer Teil ihres Lebens war wie sie in 2012 ein olympischer Champion wurde“. Aber nachdem sie sich im Omnium bei der Weltmeisterschaft in Essex mit Platz 2 begnügen musste, wusste sie, dass die Zeit für eine Veränderung gekommen war. Sie veränderte ihre Ernährung und schenkte dem, was sie aß, mehr Aufmerksamkeit. 5 Jahre später ist sie eine der versiertesten Radfahrerinnen und hat in der Zeit 2 Goldmedaillen zu ihrer schon jetzt beeindruckenden Liste an Leistungen hinzugefügt. Kenny ist Großbritanniens erfolgreichste Olympiasiegerin aller Zeiten und hat in London und in Rio 4 Goldmedaillen gewonnen. Jetzt, im Alter von 26, ist die Medaillengewinnerin auf dem besten Weg, bei den olympischen Sommerspielen in 2020 weitere Medaillen zu holen, besonders jetzt, wo sie sich – abgesehen von den gelegentlichen 1 oder mehr Stücken an Schokolade – gesünder ernährt.

Die Grundlage einer gesunden Ernährung ist klar. Dennoch wollen wir dich ermutigen, deine eigene Komfortzone auszutesten und herauszufinden, was für dich am besten funktioniert. Nur, weil Cavendish Pistazien liebt, heißt das nicht, dass auch du diese essen sollst, insbesondere, wenn du eher ein Mandelliebhaber bist. Hauptsache ist, dass du alle notwendigen Makro- und Mikronährstoffe zu dir nimmst; wie du das tust, bleibt dir überlassen.

Artikel geschrieben für Bikemap.net

Von: Lara Rose