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Beim Browsen nach Routen in deiner Nähe auf der Bikemap Website oder beim Verwenden des Fahrrad-Routenplaners sind dir sicher schon einmal die 3 Felder in der rechten oberen Ecke aufgefallen, mit denen man zwischen verschiedenen Kartengrundlagen wählen und zusätzliche Informationen anschalten kann. Doch was bedeuten die unterschiedlichen Farblinien und Punkte? Wir haben einen kurzen Überblick zusammengestellt, der dir alles über Bikemaps Kartengrundlagen verrät und dir das Entdecken neuer Routen erleichtert!

Bikepaths und Heatmap

Mithilfe des Bikepath-Buttons kannst du dir in allen Karten Radwege einblenden lassen, deren Farbe je nach Art des Radwegs von Grün bis Rot-Braun variiert. Während Grün für einen den Radfahrern vorbehaltenen Straßenteil steht, repräsentiert Gelb einen von Autos und Radfahrern geteilten Radfahrstreifen und eine rot-braune Linie eine vielbefahrene Straße ohne einen ausgewählten Bereich für Radfahrer. Mit dem Heatmap-Button kannst du dir zeigen lassen, wie stark beliebt und dadurch wie stark befahren die auf der Karte abgebildeten Straßen sind. Nähere Infos zur Heatmap findest du hier. Die beiden Buttons sind nützliche Tools, die dir bei Bedarf ein- und ausblendbare Zusatzinformationen über deinen Kartenausschnitt geben. Rechts neben ihnen kannst du zwischen 5 verschiedenen Kartengrundlagen hin- und herschalten.

1. Relief Map

Die Relief Map ist die perfekte Planungsgrundlage für all jene, die gerne im Gelände unterwegs sind und auch vor größeren Steigungen nicht zurückschrecken. Bergige Gebiete können sofort erkannt werden und sind beim Heranzoomen durch entsprechende Höhenlinien gekennzeichnet, die auf die Höhenlage und Steilheit des Areals schließen lassen.

2. Open Street Map

Die Open Street Map bietet eine sehr umfangreiche Legende, auf die man hier zugreifen kann. Radwege sind hier blau gestrichelt eingezeichnet. Besonders praktisch: Auch die Strecken und Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel (blau-graue Rechtecke) lassen sich in der Karte leicht finden. Wer von den vielen Farben der Karte überwältigt ist, kann den Bikepath-Layer verwenden, um alle Radwege zu identifizieren.

3. Open Cycle Map

Die Open Cycle Map basiert auf der Open Street Map und zeigt beim Herauszoomen nationale (rot), regionale (violett) und lokale Radnetze (blau) an. Bei näherer Ansicht werden Radwege blau gestrichelt und Fußwege rot-braun gestrichelt angezeigt. Auch weitere für Radfahrer wichtige Informationen, wie z.B. Radgeschäfte, Wassertrinkbrunnen, Unterkünfte und öffentliche Toiletten werden durch Symbole vermittelt. Die Open Cycle Map eignet sich somit am besten für die Planung längerer Radreisen und ist nur von Premium-Nutzer verwendbar.

4. Google Roadmap

Das Aussehen der Google Roadmap ist durch Google Maps wohlbekannt und für alle Gewohnheitstiere, die sich nicht an eine andere Darstellungsform gewöhnen wollen, wohl am angenehmsten zu verwenden. POIs sind durch kleine Symbole und Beschriftungen leicht erkennbar. Das Dazuschalten der Bike Paths oder der Heatmap ist hier besonders hilfreich, da in der Karte keine Radwege eingezeichnet sind.

5. Google Hybrid

Die Google Hybrid Karte vereint die eingezeichneten POIs der Roadmap mit Satellitenbildern, die Aufschluss auf das tatsächliche Aussehen des Gebiets geben. Das Wechseln zwischen verschiedenen Kartengrundlagen und der Google Hybrid Karte insbesondere ermöglicht einen detaillierten Einblick in die Beschaffenheit des Geländes, das man befahren möchte.

Viel Spaß beim Entdecken neuer Routen! 🗺

Hannah Jachim

Hannah Jachim

Hannah ist begeisterte City-Bikerin und Geographiestudentin. Sie genießt es, bei der Recherche von neuen Radregionen und Themen für den Blog immer wieder etwas Neues zu lernen.
Hannah Jachim