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Jetzt startet der Sommer so richtig durch und die Temperaturen wandern in Richtung 40 Grad. Doch wie sieht es mit dem Radfahren aus? Ist es gesund bei so hohen Temperaturen am Drahtesel zu sitzen, oder solltest du doch lieber eine Hitzepause einlegen? Ich habe dir ein paar Tipps für das Radfahren an hochsommerlichen Tagen zusammengestellt.

Eines vorweg, auf dein geliebtes Rad musst du nicht verzichten. Allerdings kann auch trotz kühlendem Fahrtwind das Radfahren bei sehr heißen Temperaturen schädlich sein.

An Schönwettertagen ist die Ozonbelastung in der Luft besonders hochdosiert. Dadurch kann es zu Kopfschmerzen, Atembeschwerden und Tränenreiz kommen. Im Idealfall vermeidest du daher eine zusätzliche Belastung zur Mittagszeit und gehst in der Früh oder am Abend Radfahren.

Auch wenn es durch den Fahrtwind angenehm kühl erscheint, der Schein trügt. Der Körper kühlt sich durch den Schweiß um die Temperatur zu senken. Dadurch kommt es zu einem starken Flüssigkeitsverlust von bis zu einem Liter pro Stunde, den du aber nicht so intensiv spürst. Wichtige Mineralstoffe gehen verloren und das Magnesium, Eisen und andere Spurenelemente müssen wieder ausgeglichen werden.

Tipp: Trinke viel und regelmäßig schon bevor du ein Durstgefühl verspürst! Am besten elektrolythaltige Getränke, um die Flüssigkeitsmenge auszugleichen und eine Dehydrierung zu vermeiden.

Schütze deinen Körper vor der UV-Strahlung. Diese kann deine Zellen nachhaltig schädigen. Trage helle Radbekleidung mit leichten Funktionsstoffen, diese sind luftdurchlässig, schweißabweisend und schützen dich vor der Sonne. Vor allem deine Augen sollten durch eine Sonnenbrille mit hochwertigen UV-Gläsern geschützt sein. Bei intensiver Sonnenstrahlung sind Sonnengläser mit einem Schutzwert bis 400 Nanometer ratsam. Für alle Stellen die nicht bedeckt sind empfiehlt sich eine gute Sonnencreme. Am besten auf natürlicher Basis.

Tipp: Natürliche Sonnencremen mit Zinc reflektieren die Sonnenstrahlen mechanisch und werden durch den Schweiß nicht so leicht abgetragen. Sie bieten so einen idealen Schutz bei körperlichen Aktivitäten.

Durch das Radfahren bei großer Hitze wird dein Herz-Kreislauf-System zusätzlich belastet. Passe somit dein Training an die Gegebenheiten an und verlagere intensive Einheiten auf die Morgenstunden und gehe das Radfahren etwas lockerer an. Du musst an heißen Tagen keine neue Bestzeit in die Arbeit oder im Training aufstellen. Dein Puls kann bei Training in der Hitze schnell einmal 10-15 Schläge höher sein als normal.

Tipp: Wenn du weißt, dass es heiß wird und du mit dem Rad unterwegs sein wirst, dann beginne schon in der Früh mit ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Dann ist dein Körper für einen schönen Hochsommertag gerüstet!

Wichtig: Und auch an heißen Tagen solltest du auf den Helm nicht verzichten! Der Helm schütz dich zusätzlich vor direkter Sonneneinstrahlung. Achte beim Helmkauf auf eine gute Belüftung. Neuartige Helmsysteme können kompakt verstaut werden und sind dadurch transportabler.

Solltest du merken, dass du übertrieben hast, dann lege eine kurze Pause im Schatten ein. Kühle deinen Körper von außen mit Wasser. Am besten ein nasses Tuch in den Nacken und Beine hoch lagern. Nach dem Radfahren viel trinken. Obst, Gemüse, Fruchtsäfte mit Mineralwasser und Vollkornprodukte gleichen deinen Nährstoffverlust aus. Somit steht dem Radfahren an Hochsommertagen nichts mehr im Wege.

 

Astrid Koger

City biker and social media nerd. Astrid joined the Bikemap Team in August 2017 and is responsible for all community related tasks. When she's not posting on Facebook, Instagram or Twitter, she's probably out riding her way around pretty streets of Vienna.

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