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E-Bikes sind mittlerweile genauso wie Klappräder weit bekannt – beide haben ihre Vor- und Nachteile. Während E-Bikes den Fahrer elektrisch unterstützen, sind sie meist teuer, schwer und unhandlicher als herkömmliche Fahrräder. Klappräder auf der anderen Seite sind leicht, wendig und können überall hin mitgenommen werden, dafür ist das Fahren auf unebenem oder hügeligem Gelände mühsam und unbequem und das Rad bedarf aufgrund der vielen beweglichen Teile öfters Wartung. Doch was wäre, wenn die Vorteile des E-Bikes und des Faltrads kombiniert würden? Genau das hat Vello, ein österreichischer Radhersteller, sich auch gefragt. Wie sich das Ergebnis der unkonventionellen Vereinigung von E-Bike und Faltrad fährt, könnt ihr in diesem Post nachlesen.

Hard Facts

🚲 Kosten: Zwischen €2.900 bis €3.990 je nach Modell und Ausstattung

🚲 Gewicht: Knappe 12kg

🚲 Räder: 20 Zoll

🚲 Motorleistung: 250W

🚲 Akku: Leistung 160 Wh, Ladedauer max. 3 Stunden, 3000 Ladezyklen, Aufladung durch KERS-Technologie während der Fahrt

🚲 6 Antriebsmodi

🚲 Integrierte Lichter

Wie funktioniert es?

Das Vello Bike+ lässt sich mithilfe eines magnetischen Gelenks einfach zusammenfalten. Mit dem Fuß wird das Hinterrad nach vorne geschoben, auch der Lenker lässt sich zusammenklappen und einfahren. Dadurch lässt sich das Rad auf ein Viertel seiner ursprünglichen Größe zusammenfalten und mit einer Hand am Sattel wegrollen. In vollständig zusammengeklapptem Zustand ist das Rad nur 57x79x29 cm groß. Das macht es möglich, das Rad auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitzunehmen. Was das Vello Bike+ aber besonders macht, ist der elektrische Motor mit KERS-Technologie (Kinetic Energy Recovery System). Hierbei wird der 160Wh Akku mithilfe von Sensoren beim Bergabfahren, beim Bremsen, beim in die Pedale treten und bei Rückenwind wieder aufgeladen wird. Dadurch wird die Haltbarkeit des Akkus durch das Fahren verlängert. Natürlich lässt sich das Vello Bike+ auch auf herkömmliche Weise an der Steckdose aufladen, was maximal 3 Stunden dauert.

App-gestütztes Fahrerlebnis

Eine weitere Besonderheit des Vello Bike+ ist, dass das Rad in Verbindung mit einer eigenen App via Bluetooth genutzt werden kann. Mithilfe der App kann man beispielsweise eine elektrische Wegfahrsperre für das Hinterrad aktivieren oder den Antriebsmodus ändern. Für die erste Inbetriebnahme ist die Kopplung zur App zwar vonnöten, zur alltäglichen Benutzung des Bike+ ist die App aber nicht unbedingt notwendig. Einmal aufs Rad geschwungen, kann man auch schon losdüsen. Anders als auf vielen Klappräder lassen sich mit dem Vello Bike+ auch Steigungen problemlos überwinden: 6 verschiedene Fahrmodi stehen zur Verfügung, sodass man je nach Gelände den Grad an gewollter elektrischer Unterstützung auswählen kann. Dabei reicht die Reichweite des Akkus je nach Modus von 50km bis 180km. Der Akku hält, was er verspricht, bei niedrigem Unterstützungsgrad ist die eigene Trittfrequenz doch hoch. Das Zusammenklappen des Rads erfordert kaum Übung und lässt sich schnell und effizient erledigen. Hierbei macht sich vor allem beim Transport in zusammengeklapptem Zustand das niedrige Gewicht des Rads angenehm bemerkbar.

Fazit 🔝

Der erste Blick auf den Preis des Vello Bike+ raubt zwar manchen beim ersten Blick den Atem, doch bei genauerem Hinsehen besticht das E-Klapprad mit seinem schlanken Design, niedrigem Gewicht und seiner praktischer Handhabung. Dank der genialen KERS-Technologie ist es vor allem ideal für urbane Flitzer, die auch gerne längere Fahrten unternehmen.

Happy Cycling! 💙

Hannah Jachim

Hannah ist begeisterte City-Bikerin und Geographiestudentin. Sie genießt es, bei der Recherche von neuen Radregionen und Themen für den Blog immer wieder etwas Neues zu lernen.
Hannah Jachim