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Es gibt so viele verschiedene Fahrradtypen wie Radfahrer. Die einen bevorzugen gemütliche Radtouren, die anderen anstrengende Fahrten durch das Gebirge und unbefestigtes Gelände, wieder andere fahren am liebsten mit einem E-Bike. Wir haben Empfehlungen für 4 Typen von Radfahrern zusammengestellt: den Citybiker, den Abenteurer, den Gemütlichen und den stylischen Retro-Radler.

Die beliebtesten Fahrradtypen

Mountainbikes erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit. Sie gehörten zwar auch in den vergangenen Jahren zu den beliebtesten Fahrradtypen, sind jedoch mittlerweile auf Platz 3 der beliebtesten Fahrradtypen in Deutschland zurückgefallen. Jahrelang waren dort Trekkingräder die am häufigsten verkauften Räder, im Jahr 2014 wurden sie erstmals von E-Bikes überholt. Seither liegen Elektroräder auf Platz 1: 25% der gekauften Räder waren im Jahr 2015 in Deutschland E-Bikes. Trekkingbikes sind mit 22% auf dem 2. Platz und Mountainbikes mit knapp 19% auf dem 3. Platz, gefolgt von Kinderfahrrädern und Citybikes, die jedoch mit 14% bzw. 9% schon weit abgeschlagen sind.

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1. Typ: der Citybiker

Fährt überwiegend in der Stadt, macht aber auch Ausflüge ins Grüne.

Das Stadtrad ist ideal für den täglichen Gebrauch. Es hat einen robusten Rahmen und man sitzt relativ aufrecht auf dem Rad, was schonend für den Rücken ist und einen optimalen Überblick über den Verkehr in der Stadt gewährleistet. Citybikes sind so ausgestattet, dass sie alle Verkehrsvorschriften erfüllen: sie verfügen über eine Klingel, rutschfeste Pedale und Beleuchtung. Zur Ausstattung gehören auch Kettenschutz sowie Schutzbleche, ein Gepäckträger und eine Pumpe. Besonders wichtig ist im Stadtverkehr, dass das Citybike über verlässliche Bremsen, Antrieb und Reifen verfügt.

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Citybikes eigenen sich bestens für den täglichen Gebrauch in der Stadt und für Ausflüge ins Grüne

2. Typ: der Abenteurer

Fährt überall dort, wo Herausforderungen warten, egal, ob im Gebirge oder ausgedehnten Waldgebieten.

Dort, wo es keine Straßen gibt, fühlen sich Mountainbiker am wohlsten. Mit einem Mountainbike kann man fast jede Herausforderung meistern, denn kein Weg ist zu uneben oder hügelig. Mountainbikes verfügen über einen stabilen Rahmen, eine Kettenschaltung und breite Reifen mit groben Stollen. Das starke Profil der Reifen sorgt für einen optimalen Halt abseits von Straßen und Wegen. Wichtig ist auch bei Mountainbikes, dass sie starke Bremsen haben, auch eine gute Federung ist ein Muss. In der Stadt kann man natürlich ebenfalls mit dem Mountainbike fahren, allerdings muss man darauf achten, dass das Fahrrad alle gesetzlichen Vorschriften einhält.

Mit einem MTB ist keine Herausforderung zu groß

3. Typ: Der Gemütliche

Fährt im Alltag, zur Arbeit, längere Radtouren und auch im Gelände – E-Bikes gibt es für fast alle Radtypen!

E-Bikes sind eine relativ neue Entwicklung im Fahrradmarkt und haben diesen gehörig in Umschwung gebracht. Immer wieder gibt es Neuigkeiten zu vermelden: neue, verbesserte Motoren, bessere und leichtere Akkus oder eine bessere Integration der Elektronik in das Fahrrad. Während am Beginn das E-Bike als Rad für Senioren oder Unsportliche verschrien war, greifen mittlerweile Radfahrer aus allen Altersschichten und mit verschiedenen Trainingsniveaus auf E-Bikes zurück. Deshalb gibt es auch moderne City-, Trekking- und Mountainbikes mit elektrischen Antrieb, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen – es ist daher absolut kein Zufall, dass E-Bikes mittlerweile die am häufigsten verkauften Räder sind! Wichtig ist, dass man vor allem eines beachtet: auch wenn man einen elektrischen Motor hat, heißt das noch lange nicht, dass die Fahrt auch entspannt und unanstrengend ist – denn auch bei einem E-Bike bleibt das Treten nicht erspart, es wird vom Motorantrieb lediglich unterstützt. So eignet sich das E-Bike auch hervorragend dafür Radtouren zu fahren, über die man sich bisher nicht getraut hat!

E-Bikes haben sich längst vom Image als „Senioren-Rad“ befreit und sind der beliebteste Fahrradtyp

4. Typ: Der stylische Retro-Radler

Fährt mit dem Rad, das vor allem gut aussehen muss, von einem hippen Café zum nächsten und gönnt sich zwischendurch einen grünen Smoothie oder ein kühles Club-Mate

Für den stylischen Retro-Radler zählt – wie der Name schon sagt – die optische Erscheinung zu den Hauptauswahlkriterien beim Fahrradkauf. Wir haben dem Hipster und seinem Fahrrad übrigens schon mal einen eigenen Artikel gewidmet: Leicht, schnell und retro: das perfekte Hipster-Bike. Das typische Rad des Retro-Radlers ist das Fixie bzw. das Ein-Gang-Rad. Das Fixie zeichnet sich durch seine schlichte Eleganz aus und eignet sich ideal zum Fahren in der Stadt. Übrigens verfügt das Fixie häufig über keine Bremsen – wir empfehlen aber dringend, zumindest diesem Trend nicht zu folgen und im Namen der Sicherheit lieber eine verlässliche Bremse zu befestigen.

Der stylische Retro-Radler legt viel Wert auf den optischen Eindruck des Rades

Welcher Typ Radfahrer seid ihr?

Findet ihr euch in einem der Typen wieder – oder gar in mehreren? Mit welchem Fahrradtyp seid ihr unterwegs und worauf legt ihr beim Kauf eines Rads Wert? Teilt es uns hier in den Kommentaren oder auf Facebook mit!

 

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Alle Fotos: © Shutterstock

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