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Bei diesen Touren bist du froh, ein E-Bike zu haben!

Bei diesen Touren bist du froh, ein E-Bike zu haben!

E-Bikes – man sieht sie immer häufiger auf den Straßen und Radwegen in ganz Europa. In den letzten Jahren boomt das mit einem Elektromotor betriebene Fahrrad enorm und gehört mittlerweile zu den am meisten verkauften Fahrradtypen. Deswegen haben wir für euch Fahrrad-Gebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz gesucht, bei denen ihr froh darüber sein werdet, mit einem E-Bike zu fahren!

In Europa wurden im Jahr 2015 insgesamt 1,3 Millionen elektrische Bikes verkauft, 77.220 davon in Österreich und 535.000 in Deutschland. Österreich belegt somit beim Verkauf von E-Bikes (bei einem relativen Vergleich gemessen an der Einwohnerzahl) den dritten Platz in Europa, gleich hinter den Rad-Ländern Niederlande und Belgien. Die Schweiz und Deutschland befinden sich auf den Plätzen vier und fünf. Der Verkauf von E-Bikes boomt vor allem in den letzten fünf bis zehn Jahren: in Österreich wurden 2012 41.000 E-Bikes verkauft, im Jahr 2015 waren es mit 77.000 bereits fast doppelt so viele; in Deutschland waren es 2009 noch 150.000 Elektrofahrräder, 2015 hingegen schon mehr als 500.000 Stück!

Wir stellen euch vier Gebiete vor, die ihr mit der Unterstützung des Motors eures E-Bikes fahren könnt – auch dann, wenn ihr keine Ausdauersportler seid oder euch bisher nicht über längere Touren getraut habt.

E-Bikes erleben in den letzten Jahren einen wahrhaften Boom

1. Route: Die Fränkische Schweiz (Deutschland)

Die Fränkische Schweiz liegt in Bayern, der beliebtesten deutschen Fahrrad-Region unserer Bikemap-User. Die Fränkische Schweiz hat ihren Namen wegen der landschaftlichen Ähnlichkeiten mit der Schweiz erhalten, denn sie zeichnet sich durch hügelige und zum Teil bergige Landschaften aus. Wer gerne inmitten von idyllischen Landschaften, Felstürmen und ausgedehnten Wäldern und Hochebenen fährt, der ist in der Fränkischen Schweiz genau richtig. Dadurch, dass die Radstrecken zum Teil hügelig sind und Anstiege beinhalten, eignen sie sich für E-Bike-Fahrer optimal – wenn es doch einmal zu steil wird, kann man einfach den Motor dazu bzw. höher schalten und schon schafft man auch die Anstiege in der Fränkischen Schweiz problemlos. An den Flüssen Main, Regnitz und Pegnitz führen schöne Radwege vorbei, die zum Genießen einladen. Um die touristischen Attraktionen der Gegend kennenzulernen, könnte ein möglicher Startpunkt für eine Tour Forchheim sein, von wo aus es weiter nach Ebermannstadt, Streitberg, Muggendorf und Gößweinstein geht. Entlang der Route kann man nicht nur die Landschaft, sondern auch Kultur und Kulinarik genießen. Auch zahlreiche Kirschbäume und Höhlen – es gibt etwa 1.000 davon – gibt es in der Fränkischen Schweiz zu begutachten. Vor Ort gibt es übrigens auch zahlreiche Ladestationen für E-Bikes und Möglichkeiten, sich ein Elektrofahrrad auszuleihen.

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Auch größere Anstiege können mit einem E-Bike bewältigt werden

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2. Route: Oberösterreich (Österreich)

Oberösterreich ist mit seinen zahlreichen Seen, Flüssen und Bergen eine beliebte Region unserer Bikemap-User. Auf 2.100 Kilometern Radwanderweg lässt sich das Bundesland erkunden – im Norden der Böhmerwald, im Süden die Bergwelt des Dachsteins. Zwar sind die Strecken zum Teil hügelig bzw. führen durch Gebirge, trotzdem sind sie für E-Bikes kein Problem. Besonders entlang der Donau, am Donauradweg, kann man gemütlich die Landschaft erkunden, der Landeshauptstadt Linz einen Besuch abstatten und sich dort in einem der zahlreichen Cafés oder Restaurants stärken. Der Böhmerwald liegt im Dreiländereck Oberösterreich-Bayern-Südböhmen, wo man am historischen Schwemmkanal, an zahlreichen Bergwäldern, Schluchten und Hochmooren vorbeifährt. Zu den schönsten Gegenden in Oberösterreich gehört der Nationalpark Kalkalpen Ennstal und Steyrtal. Von Reichraming aus führt eine 40 Kilometer lange Tour durch Tunnels, Schluchten, Steigen und vorbei an Gebirgsbächen. Am Dachstein lassen sich der Hallstättersee und der Aussee mit dem Rad erkunden – für dieses Gebiet gibt es auch spezielle Dachsteinrunden, bei denen der Genuss im Vordergrund steht. In Oberösterreich findet ihr außerdem zahlreiche Ladestationen und E-Bike-Verleihe, auch viele Touren werden angeboten.

Idyllische Landschaften, Berge und Seen kann man während einer Tour mit dem E-Bike in Oberösterreich genießen

3. Route: Tour de Berne (Schweiz)

Der Kanton Bern ist die bei unseren Bikemap Usern beliebteste Region in der Schweiz. Bei einer Tour von Bern über Gerzensee und Belp zurück nach Bern fährt man an eiszeitlich geprägten Tälern vorbei und hat einen beeindruckenden Ausblick auf die Voralpen und die Alpenkette. Direkt am Bahnhof in Bern startet eine beschilderte Radroute. Besonders an der Route ist bereits der Beginn der Strecke, denn man fährt direkt am Flughafen vorbei, wo man startende und landende Flugzeuge beobachten kann. Kurz danach wartet bereits der erste größere Anstieg, der mit dem E-Bike aber leicht bewältigt werden kann. In Gerzensee gibt es zahlreiche Schlösser und ehemalige Landsitze, die man während der Tour besichtigen kann. Durch das Gürbetal gelangt man zurück nach Bern. Auf dem Rückweg lohnt sich ein Besuch des Tierparks Dählhölzi mit über 200 verschiedenen Tierarten. Die Tour de Bern vereint Natur mit einem wunderbaren Blick auf das Gebirge, kulturellen Highlights und sogar ein Ausflug in ein kleines Tierparadies ist möglich.

4. Route: Bodensee (Deutschland/Österreich/Schweiz)

Der Bodensee verbindet Österreich, Deutschland und die Schweiz. Eine Radtour rund um den See lohnt sich: die etwa 260 Kilometer lange Strecke vereint Sport und Action mit Erholung und Natur. Der Bodenseeradweg gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Radwegen Europas. Auch das Klima spricht für den Bodensee, denn vor allem im Sommer gibt es meist keine längeren Regenphasen und man hat gute Chancen, trocken zu bleiben. Der abwechslungsreiche Radweg führt an zahlreichen Touristenattraktionen und perfekten Urlaubslocations, in denen man übernachten kann, vorbei. Die Strecke verläuft rund um den Bodensee, inklusive des Untersees und des Überlingersees, auch Ausflüge in das Umland sind problemlos möglich, denn es gibt überall gute Radwege. Der Großteil der Strecke rund um den Bodensee ist eben und einfach zu fahren, nur einige Teilabschnitte in der Schweiz, die nicht direkt am See vorbeiführen, beinhalten hügeligere Passagen – aber dafür haben wir ja ein E-Bike!

Unser Tipp

Für viele Strecken gibt es auch organisierte Reisen. Der Vorteil davon ist, dass man das Gepäck nicht mühsam am Rad selbst transportieren muss, denn ein Gepäckstransfer ist inklusive. Auch die Hotels entlang der Route werden vom Veranstalter ausgesucht und gebucht, so dass man sich nur morgens auf das Fahrrad schwingt und abends im geplanten Ort und im gebuchten Hotel ankommt, wo das Gepäck bereits wartet. Oft sind bei Bedarf auch Leihräder und ein Reparaturdienst im Paket enthalten. So kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren: das Radfahren!

Was sind eure Empfehlungen?

Welche Strecken oder Gebiete könnt ihr für eine Tour mit dem E-Bike empfehlen? Teilt eure Erfahrungen hier in den Kommentaren oder auf Facebook mit uns. Mit Bikemap könnt ihr euch übrigens eure perfekte Strecke selbst zusammenstellen oder eine Route auswählen, die andere User zusammengestellt und getestet haben.

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Alle Fotos: © Shutterstock

Welches Rad passt zu dir: Fixie, MTB, Citybike oder doch ein E-Bike?

Welches Rad passt zu dir: Fixie, MTB, Citybike oder doch ein E-Bike?

Es gibt so viele verschiedene Fahrradtypen wie Radfahrer. Die einen bevorzugen gemütliche Radtouren, die anderen anstrengende Fahrten durch das Gebirge und unbefestigtes Gelände, wieder andere fahren am liebsten mit einem E-Bike. Wir haben Empfehlungen für 4 Typen von Radfahrern zusammengestellt: den Citybiker, den Abenteurer, den Gemütlichen und den stylischen Retro-Radler.

Die beliebtesten Fahrradtypen

Mountainbikes erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit. Sie gehörten zwar auch in den vergangenen Jahren zu den beliebtesten Fahrradtypen, sind jedoch mittlerweile auf Platz 3 der beliebtesten Fahrradtypen in Deutschland zurückgefallen. Jahrelang waren dort Trekkingräder die am häufigsten verkauften Räder, im Jahr 2014 wurden sie erstmals von E-Bikes überholt. Seither liegen Elektroräder auf Platz 1: 25% der gekauften Räder waren im Jahr 2015 in Deutschland E-Bikes. Trekkingbikes sind mit 22% auf dem 2. Platz und Mountainbikes mit knapp 19% auf dem 3. Platz, gefolgt von Kinderfahrrädern und Citybikes, die jedoch mit 14% bzw. 9% schon weit abgeschlagen sind.

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1. Typ: der Citybiker

Fährt überwiegend in der Stadt, macht aber auch Ausflüge ins Grüne.

Das Stadtrad ist ideal für den täglichen Gebrauch. Es hat einen robusten Rahmen und man sitzt relativ aufrecht auf dem Rad, was schonend für den Rücken ist und einen optimalen Überblick über den Verkehr in der Stadt gewährleistet. Citybikes sind so ausgestattet, dass sie alle Verkehrsvorschriften erfüllen: sie verfügen über eine Klingel, rutschfeste Pedale und Beleuchtung. Zur Ausstattung gehören auch Kettenschutz sowie Schutzbleche, ein Gepäckträger und eine Pumpe. Besonders wichtig ist im Stadtverkehr, dass das Citybike über verlässliche Bremsen, Antrieb und Reifen verfügt.

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Citybikes eigenen sich bestens für den täglichen Gebrauch in der Stadt und für Ausflüge ins Grüne

2. Typ: der Abenteurer

Fährt überall dort, wo Herausforderungen warten, egal, ob im Gebirge oder ausgedehnten Waldgebieten.

Dort, wo es keine Straßen gibt, fühlen sich Mountainbiker am wohlsten. Mit einem Mountainbike kann man fast jede Herausforderung meistern, denn kein Weg ist zu uneben oder hügelig. Mountainbikes verfügen über einen stabilen Rahmen, eine Kettenschaltung und breite Reifen mit groben Stollen. Das starke Profil der Reifen sorgt für einen optimalen Halt abseits von Straßen und Wegen. Wichtig ist auch bei Mountainbikes, dass sie starke Bremsen haben, auch eine gute Federung ist ein Muss. In der Stadt kann man natürlich ebenfalls mit dem Mountainbike fahren, allerdings muss man darauf achten, dass das Fahrrad alle gesetzlichen Vorschriften einhält.

Mit einem MTB ist keine Herausforderung zu groß

3. Typ: Der Gemütliche

Fährt im Alltag, zur Arbeit, längere Radtouren und auch im Gelände – E-Bikes gibt es für fast alle Radtypen!

E-Bikes sind eine relativ neue Entwicklung im Fahrradmarkt und haben diesen gehörig in Umschwung gebracht. Immer wieder gibt es Neuigkeiten zu vermelden: neue, verbesserte Motoren, bessere und leichtere Akkus oder eine bessere Integration der Elektronik in das Fahrrad. Während am Beginn das E-Bike als Rad für Senioren oder Unsportliche verschrien war, greifen mittlerweile Radfahrer aus allen Altersschichten und mit verschiedenen Trainingsniveaus auf E-Bikes zurück. Deshalb gibt es auch moderne City-, Trekking- und Mountainbikes mit elektrischen Antrieb, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen – es ist daher absolut kein Zufall, dass E-Bikes mittlerweile die am häufigsten verkauften Räder sind! Wichtig ist, dass man vor allem eines beachtet: auch wenn man einen elektrischen Motor hat, heißt das noch lange nicht, dass die Fahrt auch entspannt und unanstrengend ist – denn auch bei einem E-Bike bleibt das Treten nicht erspart, es wird vom Motorantrieb lediglich unterstützt. So eignet sich das E-Bike auch hervorragend dafür Radtouren zu fahren, über die man sich bisher nicht getraut hat!

E-Bikes haben sich längst vom Image als „Senioren-Rad“ befreit und sind der beliebteste Fahrradtyp

4. Typ: Der stylische Retro-Radler

Fährt mit dem Rad, das vor allem gut aussehen muss, von einem hippen Café zum nächsten und gönnt sich zwischendurch einen grünen Smoothie oder ein kühles Club-Mate

Für den stylischen Retro-Radler zählt – wie der Name schon sagt – die optische Erscheinung zu den Hauptauswahlkriterien beim Fahrradkauf. Wir haben dem Hipster und seinem Fahrrad übrigens schon mal einen eigenen Artikel gewidmet: Leicht, schnell und retro: das perfekte Hipster-Bike. Das typische Rad des Retro-Radlers ist das Fixie bzw. das Ein-Gang-Rad. Das Fixie zeichnet sich durch seine schlichte Eleganz aus und eignet sich ideal zum Fahren in der Stadt. Übrigens verfügt das Fixie häufig über keine Bremsen – wir empfehlen aber dringend, zumindest diesem Trend nicht zu folgen und im Namen der Sicherheit lieber eine verlässliche Bremse zu befestigen.

Der stylische Retro-Radler legt viel Wert auf den optischen Eindruck des Rades

Welcher Typ Radfahrer seid ihr?

Findet ihr euch in einem der Typen wieder – oder gar in mehreren? Mit welchem Fahrradtyp seid ihr unterwegs und worauf legt ihr beim Kauf eines Rads Wert? Teilt es uns hier in den Kommentaren oder auf Facebook mit!

 

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Über diese 8 beinharten Rad-Rennen spricht die ganze Welt

Über diese 8 beinharten Rad-Rennen spricht die ganze Welt

Wer an Rad-Rennen denkt, dem fällt wahrscheinlich als erstes die Tour de France ein, die als das härteste Fahrrad-Rennen der Welt gilt. Dabei gibt es noch zahlreiche andere Rennen, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden. Ob durch die Wüste Abu Dhabis, die Berge des Baskenlands oder über die Kopfsteinpflaster-Straßen in Belgien und Frankreich – diese Rad-Rennen haben es in sich!

Der Weltradsportverband UCI veranstaltet jährlich zahlreiche Rennen in allen Disziplinen des Radsports, die die Teilnehmer weltweit herausfordern und für die Zuschauer ein Spektakel sind – wir stellen euch einige Highlights vor. Viele Teile der einzelnen Rennen eignen sich übrigens auch für Hobbyfahrer. Stellt euch eure Route einfach auf Bikemap zusammen!

Die 5 Monumente des Radsports

Zu den traditionellsten und wichtigsten Rennen gehören die fünf Eintagesfahrten in Italien, Belgien und Frankreich.

Monument Nummer 1: Mailand-Sanremo – ITA

293 Kilometer führt das erste der Frühjahrsklassiker durch Italien und ist das längste Tagesrennen der Saison. Vor allem Sprinter profitieren von der Streckenführung.

Monument Nummer 2: Flandern-Rundfahrt – BEL

Fast 265 Kilometer führt die Rundfahrt auf unebenen, zum Teil mit Kopfsteinpflaster bedeckten Straßen und Anstiegen durch Flandern, bevor die Entscheidung am Oude Kwaremont und am Paterberg fällt.

Monument Nummer 3: Paris-Roubaix – FRA

Die Strecke trägt den Beinamen „Hölle des Nordens“ nicht umsonst. 250 Kilometer auf schmalen Pfaden und auf Straßen mit Kopfsteinpflaster führt die Strecke durch Nordfrankreich. Das Teilnehmer-Feld wird von Kilometer zu Kilometer kleiner – Stürze sind auf dieser Strecke kaum zu vermeiden. Manche Teilnehmer können übrigens aufgrund der Beschaffenheit der Straßen danach tagelang kaum gehen.

Monument Nummer 4: Lüttich-Bastogne-Lüttich – BEL

Die 263 Kilometer lange Strecke, die quer durch die wallonischen Ardennen führt, zeichnet sich durch ihre kurzen und heftigen Anstiege aus.

Monument Nummer 5: Lombardei-Rundfahrt – ITA

Mit einer 260 Kilometer langen Rundfahrt durch die Lombardei wird die Saison der großen Radrennen im Oktober abgeschlossen. Vor allem kletterstarke Fahrer profitieren von der Strecke.

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+++ Möchtest du die weltberühmten Rad-Rennen selbst entdecken und nachfahren? Plane deine Strecke ganz einfach mit Bikemap! +++

Die 3 Grand-Tour-Rennen

Bei den Großen Rundfahrten handelt es sich um Rennen, die über mehrere Wochen in täglichen Etappen gefahren werden.

Giro d’Italia

Seit 1909 findet die Rundfahrt quer durch Italien statt und gilt als das zweitbedeutendste Radrennen der Welt. Drei Wochen lang fahren die Teilnehmer auf wechselnden Strecken durch Italien und seine Nachbarländer. Anfangs startete der Giro immer in Mailand, mittlerweile ändert sich der Startpunkt jährlich, während das Ziel meist in Mailand liegt. Seit 1988 gibt es übrigens auch ein Rennen für Frauen, den Giro d’Italia femminile.

Der Kurs: Dadurch, dass sich die Streckenführung jährlich ändert, variieren je nach landschaftlichen Gegebenheiten auch die Merkmale des Kurses. Er besteht sowohl aus Flachetappen und aus mittelschweren Etappen, aus Hochgebirgsetappen und aus Einzelzeitfahren. Die Entscheidung findet häufig während einer der Hochgebirgsetappen statt.

Die Trikots: Der Führende der Gesamteinzelwertung trägt beim Giro das Rosa Trikot, der führende in der Bergwertung das Grüne Trikot. Zwischen 1946 bis 1951 wurde übrigens auch ein Schwarzes Trikot vergeben, und zwar an den Letztplatzierten. Allerdings entwickelte sich um das Schwarze Trikot ein solcher Kampf, dass es wieder abgeschafft wurde.

Vuelta A España

1935 wurde die Spanienrundfahrt zum ersten Mal ausgetragen, seit 1955 findet sie jährlich statt. Drei Wochen lang bezwingen die Teilnehmer Strecken durch ganz Spanien und das angrenzende Ausland, wobei sich die Streckenführung jährlich ändert. Das Ziel liegt traditionellerweise in Madrid.

Der Kurs: Jährlich ändert sich die Streckenführung des Vuelta A España. Der Kurs besteht sowohl aus flachen Etappen, mittelschweren und aus Hochgebirgsetappen, auf denen meist die Entscheidung stattfindet. Außerdem findet Einzelzeitfahren statt. Die Strecke zeichnet sich durch seine wellige und unregelmäßige Beschaffenheit aus, daher sind kletterstarke Fahrer im Vorteil.

Die Trikots: Der Führende der Gesamteinzelwertung trägt das Rote Trikot, der führende in der Punktewertung das Grüne Trikot und der beste Kletterer erhält das Weiße Trikot mit blauen Punkten. Darüber hinaus erhält der Beste in der Kombinationswertung, wo Gesamt-, Berg- und Punktwertung zusammengezählt werden, das Weiße Trikot.

Tour de France

Bei der Tour de France, die seit 1903 jedes Jahr im Juni stattfindet, handelt es sich ohne Zweifel um das bekannteste Rad-Rennen der Welt, gleichzeitig gilt es als das härteste Rennen. Die Tour de France wird als das drittwichtigste Sportereignis der Welt bezeichnet, nach den Olympischen Spielen und der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Strecke wechselt jedes Jahr und besteht aus 21 Etappen. Täglich werden etwa 150 bis 250 Kilometer gefahren, insgesamt ist die Strecke etwa 3.500 Kilometer lang. Zwischen 1984 bis 2009 wurde auch eine Tour de France der Frauen ausgetragen, seit 2014 wird stattdessen die La Course by Tour de France durchgeführt.

Der Kurs: Die ersten Etappen sind Flachetappen, die spektakulärsten Routen werden in der zweiten und dritten Woche gefahren. Auch zwei Zeitfahren werden ausgetragen. In den Mittelgebirgen Vogesen und im Zentralmassiv werden Bergetappen gefahren. Die Entscheidung fällt jedes Jahr in den Hochgebirgen. Die engen Pässe und Berge tragen zur Bekanntheit der Tour de France bei. Meist besteht die Tour aus sechs Bergetappen, wovon drei in den Alpen und drei in den Pyrenäen stattfinden. Das Rennen endet traditionell auf dem Champs-Élysées in Paris.

Die Trikots: Der führende der Gesamtwertung trägt das weltberühmte Gelbe Trikot, der Sieger der Punktewertung das Grüne Trikot. Der Gewinner der Bergwertung erhält das Gepunktete Trikot, der beste Nachwuchsfahrer das Weiße Trikot. Durch eine Fachjury wird der „kämpferischste Fahrer“ ausgewählt, der die Rote Rückennummer sowie ein Preisgeld erhält. Die beste Mannschaft erhält die Gelbe Rückennummer.

 

3 weitere spannende Strecken

  • Tour de Suisse: Die Tour de Suisse findet seit 1933 jährlich statt und ist nach den „Großen Drei“ das wichtigste Etappenrennen der Welt. Sie wird in neun Etappen unterteilt, mehrere davon sind Bergetappen. Die Route führt durch die Schweiz sowie durch das benachbarte Ausland. Der Führende in der Gesamtwertung trägt das Goldene Trikot.

 

  • Baskenland-Rundfahrt: Seit 1952 findet das Etappenrennen regelmäßig statt. Da die Strecke der Baskenland-Rundfahrt großteils durch die Berge führt, gilt sie als besonders anspruchsvoll.

 

  • Abu Dhabi Tour: Wüstenhitze meets Rennfahrer: erst seit 2017 im Kalender der UCI WorldTour, vielleicht aber bald ein Klassiker, ist die Abu Dhabi Tour, die zahlreiche Highlights verspricht. Immerhin führt die Strecke durch Wüste und Dünen sowie durch die hochmoderne City. Außerdem findet ein Teil des Rennens auf der Yas Marina statt, einer permanenten Rennstrecke auf Yas Island. Das viertägige Rennen beinhaltet einen Berg, der entscheidend für den Ausgang des Rennens ist, sowie drei flache Streckenabschnitte.

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5 Life Hacks, die jeder Radfahrer kennen muss

5 Life Hacks, die jeder Radfahrer kennen muss

Life Hacks erleichtern uns das tägliche Leben, egal, ob es sich um Oma’s Hausmittelchen oder um kleine Handgriffe handelt, die uns viel Arbeit ersparen. Auch für Fahrräder gibt es jede Menge Tipps und Tricks – wir stellen euch einige davon vor. Den Beginn machen Life Hacks, die jeder Fahrradfahrer kennen sollte.

1. Reifen entfernen mit Hilfe eines Löffels

Einen Reifen von der Felge zu entfernen kann eine große Herausforderung sein, vor allem, wenn man nicht das perfekte Werkzeug zur Verfügung hat. Aber: alles, was man dafür benötigt, ist ein Löffel! Zuerst empfiehlt es sich, das Rad aufzustellen oder aufzuhängen, damit man den besten Zugang zum Reifen hat. Den Löffel nimmt man dann einfach verkehrt in die Hand und führt das Ende des Stiels den Fahrradmantel entlang. So lässt sich der Reifen einfach von der Felge entfernen.

 

2. „Schneeketten“ für das Fahrrad

Viele lassen im Winter ihr Rad an verschneiten Tagen aus Sicherheitsgründen lieber stehen. Mit unserem Life Hack gehört das aber der Vergangenheit an, denn man kann sich ganz einfach selbst Schneeketten für das Fahrrad bauen. Alles, was man dazu braucht, sind Kabelbinder. Diese bringt man rund um die Reifen an. Für einen optimalen Schutz sollte zwischen jeder Speiche ein Kabelbinder angebracht werden. Überstehende Enden werden einfach abgeschnitten, der Verschluss zeigt dabei immer nach unten und sorgt so für einen optimalen Halt auf rutschigen und verschneiten Untergründen.

Wichtig: achte darauf, die Kabelbinder so anzubringen, dass das Laufrad frei durchläuft und auch die Bremsen nicht blockiert werden. 

Mit Kabelbindern rund um den Reifen sorgt man für Rutschfestigkeit

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3. Sattel verstellen und Rost vermeiden

Jeder kennt das Problem: man möchte die Höhe des Sattels ändern oder ihn abnehmen, damit der Sattel nicht gestohlen werden kann, während man das Fahrrad zurücklässt. Doch immer wieder passiert es, dass sich der Sattel keinen Zentimeter bewegt und er feststeckt, da sich an der Sattelstütze Rost gebildet hat. Der Sattel lässt sich nun abnehmen, indem man Schmiermittel benützt. Um zu verhindern, dass der Sattel feststeckt, kann man Vaseline rund um die Sattelstütze schmieren. Dadurch wird Rostbildung in Zukunft verhindert und der Sattel lässt sich ganz einfach nach oben und unten bewegen. Vaseline bekommt man in jeder Drogerie.

 

4. Eine einfache und sichere Identifizierungsmöglichkeit

Um ein Fahrrad identifizieren zu können, muss meistens ein relativ großer Aufwand betrieben werden, zum Beispiel kann eine Rahmennummer angebracht werden. Nicht aber mit unserem Life Hack: alles, was man dafür tun muss, ist die seitliche Abdeckung beim Lenkergriff zu entfernen. Dafür benötigt man meist gar kein Werkzeug oder nur einen Inbusschlüssel. Wenn die seitliche Abdeckung entfernt ist, dann kann man einen Zettel, auf dem man beispielsweise „dieses Fahrrad gehört“ und den eigenen Namen und Adresse geschrieben hat, hineinstecken und die Abdeckung wieder anbringen. Wenn das Fahrrad also tatsächlich eines Tages gestohlen werden sollte, kann man es einfach wieder identifizieren, sobald es gefunden wurde.

Unter der Abdeckung des Lenkergriffs lassen sich Zettel mit Namen verstecken

5. Knicklichter für mehr Sicherheit in Dunkelheit

Ein einfacher Effekt, der eine große Wirkung entfaltet, sind Knicklichter, die an den Speichen angebracht werden. Dazu fixiert man einfach kleine Knicklichter – es reichen schon Lichter in einer Größe von ca. einem Zentimeter – mit einem Kabelbinder an den Speichen und schon ist man nachts für andere sichtbar: während man fährt entsteht durch die Bewegung des Reifens ein Lichtstrahl, der nicht zu übersehen ist.

Für alle Lifehacks gilt es, sorgsam in der Umsetzung zu sein und den Hausverstand einzuschalten.

Wir übernehmen keine Haftung für durch unsachgemäße Anwendung entstandene Sach- oder Personenschäden.

Life Hacks – erleichtern sie euer Leben schon?

Habt ihr weitere Tipps und Tricks, die das Leben eines Fahrradfahrers erleichtern? Teilt sie in den Kommentaren!

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Radtransport auf dem Auto: so funktioniert’s!

Radtransport auf dem Auto: so funktioniert’s!

Radfahren gehört zu einem gelungenen Urlaub einfach dazu – doch wie transportiert man ein Rad mit dem Auto am besten und was muss man beachten? Wir haben für euch Vor- und Nachteile von Dachträgern, Heckträgern und Kupplungsträgern sowie Tipps für den Transport von Fahrrädern zusammengestellt.

Dachträger

In der Anschaffung überzeugen Dachträger, denn sie sind günstig und darüber hinaus einfach zu montieren. Wenn man den Dachträger gerade nicht benötigt, lässt er sich platzsparend in der Garage aufbewahren, denn ein Dachträger benötigt nicht viel Platz. Jedoch hat der Dachträger auch Nachteile, die nicht zu vernachlässigen sind: um Fahrräder auf das Dach zu bekommen benötigt man Kraft, Geschick und womöglich auch Geduld, da es wahrscheinlich nicht gleich beim ersten Versuch funktioniert. Auch der Benzinverbrauch ist mit Dachträgern deutlich höher und die Empfindlichkeit gegenüber Seitenwind nimmt stark zu. Da nicht für jedes Auto jeder Dachträger geeignet ist, muss man außerdem beim Kauf eines neuen Autos auch einen neuen Dachträger kaufen. Achtung: für E-Bikes sind Dachträger nicht geeignet, da sie für den Transport am Dach zu schwer sind!

Wir empfehlen folgende Dachträger:

Heckträger

Gegenüber Dachträgern ist die Windschlüpfrigkeit von Heckträgern höher. Sie gelten als die unsicherste Methode, deswegen raten die meisten Experten von Heckklappträgern ab. Der Blick aus der Heckscheibe ist während der Fahrt mit Heckträgern eingeschränkt oder nicht mehr möglich. Nicht nur die fehlende Sicherheit spricht gegen Heckträger, auf vielen modernen Autos lassen sie sich außerdem gar nicht montieren.

Wir empfehlen folgende Heckträger:

Kupplungsträger

Kupplungsträger gelten als die sicherste Variante für den Fahrradtransport. Die Nachteile von Kupplungsträgern sind, dass sie in der Anschaffung relativ teuer sind und sie in der Aufbewahrung relativ viel Platz benötigen. Die Vorteile sprechen jedoch für den Transport mit Hilfe von Kupplungsträgern: Auch E-Bikes lassen sich problemlos transportieren, vor allem der Sicherheitsaspekt spricht jedoch für Kupplungsträger. Ist der Kupplungsträger klappbar, dann ist auch der Kofferraum weiterhin zugänglich.

Wir empfehlen folgende Kupplungsträger:

Bei allen Transportmöglichkeiten ist ein wichtiger Punkt, dass der Träger optimal zum Fahrrad passt – sowohl im Hinblick auf die Reifenbreite als auch auf Klemmbefestigungen am Rahmen. Vor allem bei Mountainbikes und Rennrädern ist dies ein wichtiger Aspekt, da diese Räder oft Rahmen mit einem größeren Durchmesser haben.

Kupplungsträger sind die sicherste Methode

7 Tipps für den Transport von Rädern

  1. Lose Gegenstände wie Trinkflaschen, Luftpumpen oder Fahrradkörbe müssen vor einem Transport entfernt werden.
  2. Um Fahrräder beim Transport zu schonen und ihnen keine Kratzer zuzufügen, eigenen sich alte Fahrradschläuche, die man über die Zurrgurte des Transportmittels zieht.
  3. Um Bewegungen der Räder zu verhindern, können zusätzliche Spanngurte über Kreuz am Rahmen angebracht werden.
  4. Auch beim Transport von Fahrrädern sollte man nie auf den Diebstahlschutz vergessen. Der Träger sollte sicher am Auto befestigt werden, Rad und Rahmen wiederum am Träger.
  5. Beim Fahrradtransport muss man immer auf ein angemessenes Tempo und eine sorgfältige Fahrweise achten – und nicht vergessen, dass das Auto schwerer und länger bzw. höher ist! Und: vor der Fahrt immer das zulässige Höchstgewicht des Autos beachten.
  6. Alle 200 Kilometer sollte überprüft werden, ob der Träger und die Fahrräder noch fest sitzen und gegebenenfalls nachjustiert werden.
  7. Bevor man das Fahrrad nach dem Transport benützt ist es ratsam immer zuerst zu überprüfen, ob beispielsweise der Sattel noch richtig und fest sitzt.

Was sind eure Erfahrungen?

Jedes System für den Transport von Fahrrädern hat seine individuellen Vor- und Nachteile. Welche Variante bevorzugt ihr – Dachträger, Heckträger oder Kupplungsträger? Habt ihr noch weitere wertvolle Tipps, die ihr mit unserer Bikemap-Community teilen möchtet? Postet eure Meinung und eure Tipps hier in den Kommentaren!

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