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Fahrrad ist gleich Fahrrad? Das ist schon längst nicht mehr der Fall. Ganz nach Wunsch des Fahrers kann es praktisches Transportmittel, Sportgerät, Lifestyle-Objekt und sogar Statussymbol sein. Darüber hinaus gibt es viele neue Trends, gerade im Wachstumsmarkt E-Bike. Zeit, dass wir uns mal genauer ansehen, was es bedeutet, mit Lastenrad und Elektroantrieb unterwegs zu sein!

 

Die Evolution des E-Bikes

Die Zeiten, als E-Bikes noch als Option für unsportliche Menschen belächelt wurde, sind vorbei. Im Gegenteil, der Markt hat vom Mountainbike mit Antriebshilfe bis zum Komfort-Lastenrad für den Alltag einiges zu bieten. Unter den Kunden findet sich sowohl der Radkurier, der jeden Tag 100 km kreuz und quer durch die Stadt zurücklegt, als auch die Radurlauberin, die den geplanten Abschnitt vom Donauradweg auch noch bei Gegenwind gemütlich fahren möchte.

 

Früher half man sich noch mit Alurahmen und 21 Gängen, heute greift man wie selbstverständlich zum Elektroantrieb. Das bedeutet, dass immer mehr Menschen auch Alltagsstrecken mit dem Rad zurücklegen. Radfahren boomt – als umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zum Auto ist diese Entwicklung im Nahverkehr sehr zu begrüßen.

 

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Treten oder nicht treten, das ist hier die Frage. © Shutterstock / moreimages

Was genau versteht man unter einem E-Bike?

Ein E-Bike ist ein Fahrrad, das elektrisch angetrieben werden kann. Es hat zwar Pedale, diese müssen aber nicht in Bewegung sein um den Elektro-Antrieb auszulösen.

Im Gegensatz dazu steht das Pedelec, Kurzform von „pedal electric cycle“, das den Tritt nur unterstützt und auf bis zu 25km/h beschleunigt. Für Schnellere gibt es auch das S-Pedelec, bei welchem der Elektroantrieb ebenfalls mit dem Pedaltritt verbunden ist und auf maximal 45 km/h begrenzt ist.

Die meisten Leute meinen, wenn sie von E-Bike sprechen, eigentlich das Pedelec. In der Umgangssprache hat sich nämlich für alle drei Varianten das Wort E-Bike als Überbegriff eingebürgert.

 

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Darf ein E-Bike auf den Radweg?

Grundsätzlich gilt die Faustregel: Tritt man selbst in die Pedale (Pedelec) oder beschleunigt der Antrieb bei dem E-Bike auf etwa 25 km/h, gelten die gleichen Regeln wie bei einem herkömmlichen Fahrrad.

Erreicht das reine E-Bike oder das S-Pedelec allerdings Geschwindigkeiten über 45 km/h, gilt es nicht mehr als Leichtkraftrad, ist versicherungs-, kennzeichen- und fahrerlaubnispflichtig und gehört auf die Straße.

 

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Wer weniger schwitzen möchte, steigt um aufs E-Bike © Shutterstock / moreimages

Was ist ein Lastenrad?

Sie tragen lustige Namen wie Babboe, Bakfiets und Bullitt und in ihren Ladekisten alles von kleinen Kindern bis hin zu sperrigen Möbelstücken: Lastenräder erleben gerade in staugeplagten Städten ein ungeahntes Comeback. Auf kurzen Strecken ist man mit dem Rad meist schneller unterwegs und an Parkplätzen mangelt es auch selten. Familienausflüge, Großeinkäufe, sogar Umzüge sind so ohne Auto möglich. Das Cargo Bike, wie es auch gennant wird, hält in seiner Zweirad- und Dreiradvariante einiges aus und ist dabei so wendig wie ein Mountainbike. Lastenrad-Kuriere nehmen Aufträge für Schwertransporte um die 100 kg an! Kein Wunder, dass auch hier der Trend zum Elektroantrieb fleißig genutzt wird.

 

Darf ein Lastenrad auf den Radweg?

Unter 80cm breite Lastenräder dürfen, aber müssen nicht auf dem Radweg fahren. Sind sie allerdings über 80 cm breit, dürfen sie den Radweg nicht benützen und gehören auf die Straße. Grundsätzlich gilt: mitdenken! Die Breite der Ladung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sperrige Gegenstände können auf schmalen Radwegen eine Gefahr für andere darstellen. Wir empfehlen, die Route im Vorfeld sorgfältig zu planen.

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© Shutterstock / Michael Kraus

Welches Fahrrad passt zu mir?

Die Vielfalt auf dem Fahrradmarkt ist größer als je zuvor. Daher sollte man sich vor der Anschaffung eines neuen Rads genau überlegen, welche Funktion es im Alltag einnehmen soll – und dabei die eigene Fitness nicht außer Acht lassen. Wird es hauptsächlich für den Wochenendausflug oder den täglichen Weg zur Arbeit genützt? Soll es ein Sportgerät sein oder ein Transportmittel, um den Einkauf zu erledigen oder die Kinder abzuholen? Hat man dabei flaches oder hügeliges Terrain zu bewältigen? Was muss das Rad können und was darf es kosten?

Auf den ersten Blick mag das Angebot überwältigend erscheinen, doch mit etwas Einsatz findet jede/r RadfahrerIn genau das Fahrrad, das zu seinem/ihren Leben passt!

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Titelbild: © Shutterstock / Aryut Tantisoontornchai

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Bikemap
Das Bikemap Team zeichnet sich für Bikemap.net und die Bikemap Apps für iOS und Android verantwortlich. Als leidenschaftliche Radfahrer steht für sie vor allem eines an oberster Stelle: die weltweit spannendste Fahrrad Community weiterzuentwickeln.